Cyanotypie Workshop-Reihe 

Die 5 Cyanotypie-Workshops widmen sich der Kunst des Blaudrucks. Mit lichtempfindlichen Lösungen beschichtete Papiere reagieren auf UV-Licht und entwickeln die charakteristischen Blautöne. Fotos, Blätter und Blumen dienen uns als Masken. Doch dabei bleibt es nicht: Wir experimentieren auch mit Kaffee, Tee, Essig und anderen Substanzen, um die Farbtöne zu verändern und individuelle Nuancen zu schaffen.


Die Kurse finden jeweils sonntags von 13 bis 17 Uhr im KULTURLABOR.ch, Bachstrasse 27, in Schaffhausen statt.

1. Klassische Cyanotypie 11. Januar 

Cyanotypie ist ein historisches fotografisches Verfahren, das mit Eisenverbindungen arbeitet. Durch Sonnenlicht entstehen tiefblaue Bilder – jedes ein Unikat.

2.   Cyanotypie mit Negativ Folien 15. März

Ein digitales Bild wird zur analogen Kopie.
Mit auf Folie gedruckten Negativen entstehen Cyanotypien mit feinen Details und klaren Konturen – ein stilles Zusammenspiel von Licht, Chemie und Erinnerung.

2.   Cyanotypie mit Negativ Folien 22. März 

Ein digitales Bild wird zur analogen Kopie.
Mit auf Folie gedruckten Negativen entstehen Cyanotypien mit feinen Details und klaren Konturen – ein stilles Zusammenspiel von Licht, Chemie und Erinnerung.

3. Tönen mit Tee, Kaffee usw.  10. Mai

Cyanotypie beginnt oft in Blau, muss dort aber nicht enden.
Nach dem Entwickeln bleichen wir das Papier und legen es anschliessend in verschiedene Flüssigkeiten. Tee, Kaffee oder andere natürliche Bäder verändern den Ausdruck des Bildes.

4. Cyanotypie auf Stoff 16. August

Mit UV-Licht entstehen auf Baumwolle oder Leinen tiefblaue Unikate, bedruckt mit Pflanzen, Negativen oder Fundstücken.

5. Nasse Cyanotypie 13. September

Jetzt wird's bunt! Wir toben uns aus mit allem, was man im Haushalt so findet. Die nasse Cyanotypie kennt keine Grenzen. Pfeffer, Salz, Gewürze, Reinigungsmittel, Haarspray, Essig und Soda. Ein Feuerwerk voller Staunen, Zweifeln, Jubeln, Lachen und Enttäuschung.